Schon oft sollte ZFS für Mac OS X kommen. Nun hat Ten’s Complement tatsächlich Zevo veröffentlicht und unterstützt damit ZFS in Version 28 nativ unter Mac OS X. Grund genug es gleich zu testen.
Zevo gibt es in drei Editionen mit unterschiedlich vielen Features. So wird in der Silver Edition nur das ZFS selbst bereit gestellt, die Gold Edition bietet dann auch Snapshots, Raidfunktionen und Kompression und in der Ultimate Variante bekommt man dann auch Deduplication, RAIDZ und eine GUI zur Verwaltung gestellt.
Die Frage nach der Version stellt sich derzeit allerdings noch nicht, da es derzeit nur die Silver Edition für knapp 20€ zu kaufen gibt. Aber man kann später jederzeit upgraden. Inwieweit dies notwendig ist wird sich zeigen, denn wahrscheinlich sind die Features unter der Haube schon eingebaut aber über die Oberfläche nicht erreichbar.
Der Einkauf ging sehr einfach per PayPal und anschließendem Download und so konnte ich nach 3 Minuten loslegen.
Man benötigt Mac OS X 10.6.6 oder 10.7.2 und neuer, 2GB RAM und 25 MB Plattenplatz auf dem Systemlaufwerk. Besser sind 4GB RAM und eine 64Bit CPU. Aber das wird auch bei anderen Betriebsystemen wie FreeBSD empfohlen. Und man benötigt eine einzelne Fesplatte oder USB-Stick, denn Zevo kann nicht auf der Systemplatte verwendet werden.
Die Installation ist soweit unspektakulär, als das man sie einfach nur durchklickt und anschießend den Mac neu startet.
Und schon kann man auf ZFS-Dateisysteme unter Mac OS X zugreifen. Ich sollte kurz erwähnen, dass sich die Entwickler mit ihrem Support sehr zurück halten und auch keinerlei Garantien für Fehlerfreiheit geben. Im Quick-Start-Guide steht dazu: Mehr lesen



