ShareLaTeX

ShareLaTeX ist ein Dienst wie Google Docs oder Etherpad. Man kann kollaborativ mit mehreren Personen in Echtzeit an einem Dokument arbeiten. Bei diesem Dienst geht es im speziellen um die Erstellung von LaTeX-Dokumenten.

Der Editor erinnert stark an Etherpad, kann aber an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. So kann man ein eigenes Theme, die Schriftgröße aber auch das Verhalten einstellen. Für die Konsolencowboys wie mich gibt es dafür einen Vim-Mode. Aber auch Emacs wurde nicht vergessen.

Man kann neue Nutzer anlegen und gemeinsam das Latex-Dokument bearbeiten. Dateien, zum Beispiel Bilder, lassen sich hochladen und einbinden und man kann mit den anderen Autoren chatten. Anschließend kann man sich das Dokument direkt in ein PDF umwandeln lassen und sich die eventuell auftretenden Fehlermeldungen gefiltert und in schön anschauen.

Auch lassen sich die Rohdaten jederzeit im aktuellen Status als zip-Datei herunterladen.

Mir gefällt das System sehr gut. Es hat auch noch diesen Geruch des Unfertigen. Selbst die Terms and Conditions lassen sich schnell überfliegen:

ShareLaTeX is a new website and there is stil lots to do, include sorting out the terms and conditons. For the moment we promise to do nothing bad with your data.

Außerdem stellt der Programmierer und Betreiber in Aussicht über eine Veröffentlichung des Systems als OpenSource ernsthaft nachzudenken. Er ist allerdings noch auf der Suche nach einer geeigneten Refinanzierung des Ganzen.

(via dl)

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Pinterest und bitcasa

Die beiden Unternehmen werden ja derzeit durchs ganze Netz gehyped. Ich habe mir mal beides angesehen und bin noch nicht wirklich überzeugt.

Pinterest ist eine Pinnwand fürs Internet, an die man alles pinnen kann, was man auf dieser Seite oder anderswo im Netz findet. Die Anmeldung findet über den eigenen Facebook- oder Twitter-Account statt. Mit dem Versprechen niemals irgendetwas ohne dein Einverständnis zu veröffentlichen. Ja klar.

Dann kann man Leuten folgen und sieht was diese so pinnen und kann repinnen, sharen usw. Das Ganze ist auf den ersten Blick sehr verwirrend und man wird erschlagen von Bildern und Informationen. Das zeigt ganz gut die positiven und negativen Seiten. So findet man wirklich tolle Sachen, auf die man eventuell gar nicht gestoßen wäre und bekommt durch endless scrolling eine ungefähre Vorstellung wie unglaublich unendlich groß dieses Internet ist. Was mich vor allem daran stört ist die Tatsache, dass man furchtbar viel Zeit verbrennt, weil man viele tolle Sachen findet.

Bitcasa ist ein Dienst, der in der Dropbox-Ecke versucht Land zu gewinnen. Also Cloudspeicherplatz und das ohne Ende.

Zur Zeit noch kostenlos, bekommt man später für einen monatlichen Obolus unendlich viel Speicherplatz. Ich bin ja gespannt, wann die ersten Einschränkungen folgen, wenn einer sein Internet darin speichert. Nichtsdestotrotz klinkt das ja erstmal super. Allerdings ist das ganze vergleichbar mit WebDAV. Denn das cloudifizierte Verzeichnis liegt, bis auf gecachte Inhalte, nur im Netz und ohne Netz kommt man im Zweifel nicht mehr an seine Daten heran. Und wenn der Dienst doch mal etwas vergisst hat man auch kein Backup mehr auf seiner Platte. Es muss also jeder selbst wissen, wofür er diesen Dienst nutzen will. Ich habe ihn allerdings wieder entfernt. Eine Anleitung dazu findet ihr übrigens hier. Und wer dann lieber seinen Dropbox-Account kostenlos um 5 GB erweitern will, sollte sich das hier mal bei Caschy anschauen.

Wer sich ein eigenes Bild von den Diensten machen will kann einen kurzen Kommentar hinterlassen und ich schicke euch einen Invite zu. Allerdings habe ich nur eine begrenzte Anzahl und deshalb gilt auch hier first come, first serve.

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Der 35-Dollar-Computer kommt

Vor dem 25-Dollar-Computer der Raspberry Pi Foundation kommt nun doch erstmal der 35-Dollar-Computer, der dafür aber auch über einen Netzwerkanschluss und mehr Speicher verfügt. Aber diese Variante war eh mein favorisiertes Modell. Denn was ist heutzutage ein Rechner ohne Netz und sei er noch so klein?

Die ersten Modelle sollen bis zum 20. Februar fertiggestellt werden und Ende des Monats verschickt werden. Man sollte also aufmerksam sein und schnell bestellen, sobald das Bestellformular online geht.

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Howto: ZFS unter Mac OS X

Schon oft sollte ZFS für Mac OS X kommen. Nun hat Ten’s Complement tatsächlich Zevo veröffentlicht und unterstützt damit ZFS in Version 28 nativ unter Mac OS X. Grund genug es gleich zu testen.

Zevo gibt es in drei Editionen mit unterschiedlich vielen Features. So wird in der Silver Edition nur das ZFS selbst bereit gestellt, die Gold Edition bietet dann auch Snapshots, Raidfunktionen und Kompression und in der Ultimate Variante bekommt man dann auch Deduplication, RAIDZ und eine GUI zur Verwaltung gestellt.

Die Frage nach der Version stellt sich derzeit allerdings noch nicht, da es derzeit nur die Silver Edition für knapp 20€ zu kaufen gibt. Aber man kann später jederzeit upgraden. Inwieweit dies notwendig ist wird sich zeigen, denn wahrscheinlich sind die Features unter der Haube schon eingebaut aber über die Oberfläche nicht erreichbar.

Der Einkauf ging sehr einfach per PayPal und anschließendem Download und so konnte ich nach 3 Minuten loslegen.

Man benötigt Mac OS X 10.6.6 oder 10.7.2 und neuer, 2GB RAM und 25 MB Plattenplatz auf dem Systemlaufwerk. Besser sind 4GB RAM und eine 64Bit CPU. Aber das wird auch bei anderen Betriebsystemen wie FreeBSD empfohlen. Und man benötigt eine einzelne Fesplatte oder USB-Stick, denn Zevo kann nicht auf der Systemplatte verwendet werden.

Die Installation ist soweit unspektakulär, als das man sie einfach nur durchklickt und anschießend den Mac neu startet.

Und schon kann man auf ZFS-Dateisysteme unter Mac OS X zugreifen. Ich sollte kurz erwähnen, dass sich die Entwickler mit ihrem Support sehr zurück halten und auch keinerlei Garantien für Fehlerfreiheit geben. Im Quick-Start-Guide steht dazu: Mehr lesen »

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Kurztipp: Gnome-Panel zurücksetzen

Es kommt manchmal vor, dass die Gnome-Panel von Gnome (Version 2.x) nicht angezeigt werden. Man sieht nach dem Einloggen oder Entsperren des Bildschirms nur den nackten Desktop.

Man kann die Panel aber durch Zurücksetzen per Konsole wiederherstellen ohne sich aus- und wieder einloggen zu müssen. Dazu öffnet man unter Debian oder Ubuntu die Konsole mittels der Tastenkombination Strg+Alt+T und gibt den folgenden Befehl ein.

pkill gnome-panel

Und schon ist wieder alles an seinem Platz. Weitere hilfreiche Tipps gibt es im Wikieintrag zu Gnome von ubuntuusers.de.

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Tipp zum Wochenende

Mein Tipp zum Wochenende: Vor dem Pixelkaminfeuer des Zweitrechners (Mac || Win) FreeBSD aktualisieren und dabei etwas freie Musik auflegen.

Nur so als Vorschlag.

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FreeBSD 9 ist raus

Das FreeBSD-Projekt hat Version 9.0 seines Betriebsystems veröffentlicht. Sie widmen diese Version dem verstorbenen Dennis Ritchie, welcher zusammen mit Ken Thompson die erste Version von UNIX schrieb und portierte. Meine persönlichen Highlights dieser Version:

RCTL, Capsicum, HAST und vieles andere mehr, was man in den Release-Notes nachlesen kann. Das Wochenende kann also kommen.

(via f!xmbr | pl | heise| bsdmag)

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Howto: Linux-System mit scp und tar über das Netz klonen

Ich kam letztens in die Verlegenheit ein Linux-System schnell auf eine andere Hardware umziehen zu müssen. Also laufendes System auf neue, nackte Hardware. Das zu klonende System war ein Ubuntu von der Stange. Da beiden Systemen 64-Bit-Prozessoren innewohnten stand einer schnellen Migration nichts im Wege. Also noch schnell die neuste Grml-Version 2011.12 (Knecht Rootrecht) geladen und damit die neue Hardware gebootet. Es darf natürlich auch eine andere LiveCD sein, aber ich mag GRML.

Auf der zsh vom GRML angekommen habe ich erstmal die Partitionen gemäß des zu klonenden Systems angelegt.

fdisk /dev/sda

Also eigentlich war es nur eine Systempartition und eine Swap-Partition. Da es um eine Kopie der Daten und nicht der Dateisysteme ging konnte ich die Datenpartition auch größer anlegen. An dieser Stelle kann man die gesamte Partitionsstruktur ändern und Partitionen weglassen oder neue hinzufügen. Man muss nur darauf achten, dass die Daten auch noch in die jeweiligen Ziel-Partitionen passen.

Nun erzeugt man in den erstellten Partitionen die Dateisysteme. In meinem Fall war dies nur die eine Systempartition.

mkfs.ext4 /dev/sda1

Das erzeugte Dateisystem habe ich anschließend gemountet und in dieses gewechselt. Bei mehreren Partitionen müssen diese natürlich entsprechend unterhalb der neuen Root-Partition gemountet werden.

mkdir -p /mnt/sda1
mount /dev/sda1 /mnt/sda1
cd /mnt/sda1

Nun kam der eigentlich wichtige Schritt: das kopieren der Daten. Man sollte auf dem zu klonenden System möglichst alle wichtigen Dienste stoppen, um Inkonsistenzen in den Daten zu vermeiden. Also schaltet man alle laufenden Webserver, Mailserver, etc. ab. Nur der SSH-Server muss noch laufen. Und schon kann der Kopiervorgang aus der GRML-Instanz heraus gestartet werden. Mehr lesen »

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Howto: Tresor unter Ubuntu 11.10 verwenden

Auf dem 28c3 wurde von Tilo Müller von der Uni Erlangen Tresor vorgestellt, ein Kernel-Patch, welcher Kaltstartattacken (cold boot attack) zum Beispiel zum Knacken von Festplattenverschlüsselungen verhindern soll. Dies wird erreicht, indem die für die AES-Verschlüsselung notwendigen Schlüssel während der Laufzeit nicht im Ram sondern in speziellen Debug-Registern des Prozessors gespeichert werden. Genaueres könnt ihr im entsprechenden Paper nachlesen.

Sichere Festplattenverschlüsselung, Kernel-Patch, das musste ich mir genauer anschauen. Und natürlich verbloggen. 

Voraussetzung für die Patches sind Linux-Kernel in den Versionen 2.6.36 oder 3.0.9 und ein 64-bit Core-i-Prozessor mit AES-NI. Es funktioniert wohl auch mit einer 32-bittigen SSE2-fähigen CPU aber nur unter Geschwindigkeitseinbußen. Außerdem braucht ihr noch ein aktuelles Backup, denn ich übernehme natürlich keinerlei Haftung, wenn etwas bei euch schief läuft.

In diesem Howto verwende ich den Kernel 3.0.9 auf einem Core i5 unter Ubuntu 11.10 und halte mich vorwiegend an die Anweisungen und Hinweise in der Readme zu Tresor.

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Installation von Ubuntu 11.04 und 11.10 schlägt unter Virtualbox 4 fehl

Ich habe gerade mehrmals versucht Ubuntu 11.10 in einer VM unter Virtualbox 4.1.8 zu installieren. Dabei blieb die Installation immer an verschiedenen Stellen der Installation hängen.

Laut diesem Foren-Thread scheint dieses Problem auch in der Kombination Virtualbox 4.0.10 und Ubuntu 11.04 zu bestehen. Zum Glück wird auch gleich die Lösung des Problems erraten.

Nachdem ich das Netzwerkinterface in den Einstellungen auf nicht verbunden gesetzt hatte, lief die Installation problemfrei durch.

Nach dem Boot ins frisch installierte Ubuntu 11.10 habe ich das Netzwerkinterface wieder virtuell über die Einstellungen verbunden und alles lief wie gewünscht und die System-Updates wurden erfolgreich eingespielt.

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