Apple hat ein Update für Mac OS X 10.6 veröffentlicht. Es schließt 58(!) Sicherheitslücken und soll stotternde Videos beseitigen. Ein Update, auch wenn es bis zu 500MB groß sein kann, ist also Pflicht.
Wie bereits geschrieben, bereitet Karmic Koala hier und da noch einige Probleme. So wird Grub2 als Bootmanager eingesetzt. Er kann auch Ext4-Partitionen lesen und dies ist Voraussetzung für das neue Standarddateisystem von Ubuntu.
Das Problem dabei: Ein parallel installiertes MacOSX lässt sich nicht mehr starten.
Die Lösung: Der Einsatz des Bootloaders Chameleon. (Funktioniert nur auf PCs – nicht auf Macs!)
Sollte MacOSX nicht mehr vom Grub2 gestartet werden können muss man die Installations-CD/DVD bemühen. Im frisch gebooteten MacOSX lädt man dann den Chameleon-Bootloader herunter und entpackt ihn. Anschließend installiert man die notwendigen Teile des Bootloaders mittels ein paar Eingaben im Terminal.
Achtung: Ich übernehme natürlich keine Gewährleistung. Jeder der diese Schritte nachvollzieht sollte wissen was er tut. Im Fehlerfall kann man sein gesamtes System zerstören. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Installation des Bootloaders in der MacOSX-Partition im Terminal:
(#=Festplatte und Partitionsnummer der MacOSX Installation)
cd /path/to/chameleon/i386
dd if=boot1h of=/dev/rdisk#s#
cp boot /
Nun nochmal neu starten und unter Linux den MacOSX-Eintrag in der /boot/grub/grub.cfg entsprechend anpassen:
(#=Festplatte und Partitionsnummer der MacOSX Installation)
Menuentry "MacOSX" {
insmod hfsplus
set root=(hd#,#)
multiboot /boot
}
Nach einem Neustart sollte MacOSX wieder booten…