Um ein Softwareupdate auf einem Mac OS X-System durchzuführen kann man sich auch der Kommandozeile bedienen. So ist es z.B. möglich Mac OS X-Systeme auch aus der Ferne z.B. per ssh auf den neusten Stand zu bringen. Hierzu sind nur wenige Befehle nötig:
export COMMAND_LINE_INSTALL=true
Dieser Befehl setzt eine Umgebungsvariable, anhand dessen die Installationsskripten erkennen, dass es sich um eine Installation per Kommandozeile handelt und eventuell keine grafische Oberfläche vorhanden ist.
sudo softwareupdate -l
Dieser Befehl listet alle verfügbaren Software-Updates auf.
sudo softwareupdate -ai
Mit diesem Aufruf werden schlussendlich alle Updates installiert.
Ziemlich simpel das ganze und für Leute wie mich, welche fast den ganzen Tag auf der Kommandozeile arbeiten, eine gewohnte Arbeitsumgebung.
Google hat eine kleine Softwareschmiede namens BumpTop gekauft. Diese war mir bisher völlig unbekannt. Doch sie scheinen eine sehr intuitive 3D-Desktopoberfläche entwickelt zu haben. Dies zeigen zumindest die folgenden zwei Videos:
Mal sehen wo diese Technik in Zukunft in Googles Produktportfolio wieder auftauchen wird. Noch wird die kostenlose Version für Mac OS X und Windows hier zum Download angeboten.
Gleich mal testen…
Den 50. Eintrag in meinem Blog widme ich einem besonderen Thema: die Integration von Google Wave in den neuen Thunderbird 3.
Ein Problem, welches mich besonders im Nutzen von Google Wave einschränkt, ist die nicht vorhandene Integration von Google Wave und der klassischen Email. So kann man weder eine Email an eine Google Wave-Adresse schicken, noch bekommt man eine, wenn sich am Status einer meiner Waves etwas ändert. Wirklich nutzbare Tools für den Desktop, wie sie für Email existieren, sind mir auch nicht bekannt. Also bleibt einem nur der tägliche, stündliche oder wöchentliche Blick auf das Webfrontend.
Aber es gibt noch eine andere Lösung, welche beide Welten zusammenführt: die Content Tabs des neuen Thunderbird 3. Damit lässt sich die Google Wave-Seite in den Thunderbird integrieren.
Um dies zu tun befolgen sie diese einfachen Schritte:
Gehen sie über die Menüleiste zu Extras -> Fehlerkonsole
kopieren sie folgenden String in die obere Eingabezeile des sich neu öffnenden Fensters
Drücken sie auf Evaluieren und schon öffnet sich ein neuer Tab mit dem Anmeldefenster von Google Wave
Laut heise.de ist ein Designfehler im SSL/TLS-Protokoll bekannt geworden. Mit diesem lassen sich die Inhalte einer geschützten Verbindung manipulieren und z.B. Schadcode einzuschleusen. Betroffen sind HTTPS und andere durch TLS geschützte Protokolle wie IMAP. Eine genauere Beschreibung und weitere Links liefert der heise-Artikel.
[Update]
Durch diese Lücke soll, laut einer Meldung auf heise.de, Passwortklau möglich sein!
Für WordPress steht ein Update bereit. In der Version 2.8.6 wurden auch einige Sicherheitslücken gefixt. Eine deutsche Version steht auch schon bereit und bringt auch wieder eingedeutschte Elemente zurück. Beim letzten Update waren einige engliche Bezeichnungen nicht übersetzt worden. Also – nix wie einspielen. Dieser Blog läuft bereits auf der aktuellen Version.
Im SMB-Client von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist eine Schwachstelle enthalten, welche das ganze System lahmlegen kann. Eine manipulierte Webseite mit einem entsprechenden Link auf einen SMB-Server, welcher fehlerhafte NetBIOS-Header sendet, reicht aus, um den SMB-Client in eine Endlosschleife zu bringen. Weitergehende Informationen gibt es im entsprechenden Beitrag auf heise.de.